...die vier Bestandteile des menschlichen Organismus Blut, Schleim, Gelbgalle und Schwarzgalle, deren Ausgewogenheit in einem fliessenden Gleichgewicht zu bewahren und zu fördern Gegenstand der Naturheilkunde ist. Auf diesem philosophisch-metaphysischen Gedankengut beruhen bis heute viele therapeutische Massnahmen, die ihre Wirksamkeit in der Praxis bis heute immer wieder eindrücklich bestätigt haben.

 

Das beste Erbe unserer Geschichte

 

Die Traditionelle Europäische Naturheilkunde sieht in jedem Menschen einerseits den untrennbaren Teil der Natur, andererseits das vollkommene Individuum, dessen Wohlbefinden ebenso wie seine Krankheiten einen Prozess des Gesamtorganismus darstellen und somit spezieller Methoden und Therapien bedürfen. Besonders dieser individualistische Ansatz unterscheidet die Traditionelle Europäische Naturheilkunde, bei Jahrtausende alten gemeinsamen Wurzeln, von der Schulmedizin; ihr Reichtum an diagnostischen und therapeutischen Konzepten erlaubt eine gleichsam «menschlichere» Betrachtungsweise gerade von hartnäckigen akuten und chronischen Krankheiten.

 

Der richtige Schritt vor dem Gang zum Arzt

 

Die Stärken der TEN liegen auch in ihren Möglichkeiten begründet, gesundheitsfördernde Massnahmen zu erkennen und einzuleiten, bevor Chemie und Pharmazie notwendig werden. Heilkundige wie Patienten sind aber gut beraten, beide Medizinsysteme nicht als «Gegner», sondern als Verbündete aufzufassen, die sich im Dienste des Menschen ergänzen und vervollkommnen. Die Verfahren der Traditionellen Europäischen Naturheilkunde sind grundsätzlich für alle Beschwerden und Krankheiten von Menschen aller Altersgruppen zu empfehlen; immer richtet sie ihren medizinischen Blick auf den Menschen in seinem Spannungsfeld zwischen den verschiedenen Anforderungen, denen er sich gegenüber gestellt sieht, und der Verwirklichung seiner Bedürfnisse im Rahmen seiner persönlichen Bedingungen und Voraussetzungen.

 

Altes Wissen für heutige Herausforderungen

 

Dieses Spannungsfeld zwischen den Anforderungen an den «modernen Menschen», und seinen Bedürfnissen, die er zu erfüllen sucht, erfordert eine kontinuierliche Ordnungs- und Regulationsleistung auf allen Ebenen des menschlichen Organismus, wozu Ernährung, Bewegung, Lebensführung und vieles mehr beitragen; ist der Mensch in diesem Geschehen überfordert, gerät er aus dem Gleichgewicht. Das Wort «Stress» beispielsweise, das in diesem Zusammenhang oft genannt wird, beschreibt diesen Konflikt; Stress ist keine «Mode», sondern einer der Hauptauslöser vieler Krankheiten und gesundheitsgefährdenden Unwohlseins. Dieser Gedanke des gestörten Gleichgewichts liegt im Wesentlichen allem medizinischen Wissen seit Hippokrates, Galen, Hildegard von Bingen, Paracelsus, Sebastian Kneipp, F. X. Mayr und anderen zu Grunde; ihn heute weiter zu entwickeln, um neue Erkenntnisse zu erweitern und in die Praxis zu übertragen, ist das Erfolgsrezept zeitgemässer und zukunftsorientierter TEN.

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